Bürodienstleistungen

Viele Kleinunternehmer haben keine Angestellte, die ihre Büroarbeit übernimmt, weil sich dies nicht lohnen würde. Andererseits haben viele Firmeninhaber auch nicht die Zeit, ihre Büroarbeit selbst zu übernehmen oder sie besitzen nicht das nötige Fachwissen hierzu. Kann zum Beispiel ein Handwerker nicht mit dem Computer umgehen, bietet sich ein Schreib-
bzw. Sekretariatsservice an. Es sind überwiegend Frauen, die ihre kaufmännische Ausbildung, häufig mit Weiterbildung zur Sekretärin, und ihr Know-how auf freiberuflicher Basis einsetzen. Ein Schreibservice nimmt beispielsweise Bänder mit Phonodiktaten entgegen, erledigt die Buchhaltung oder prüft Rechnungen. Der Chef sendet die Arbeit per Post oder lässt sie durch die Sekretärin abholen, je nach Vereinbarung. In einer vorher festgelegten Zeit werden dann die Arbeiten fachgerecht erledigt und wieder an den Geschäftsführer zurückgegeben. Die Inhaberin des Sekretariatsservices legt selber fest, welchen Stundenlohn sie für die jeweiligen Dienste verlangt. Dies kann je nach Art der Tätigkeit variieren. Hat eine Schreibkraft erst einmal einen festen Kundenstamm angelegt, sprechen sich ihre Dienste meist schnell herum und sie bekommt immer mehr Aufträge. Dem Chef entstehen so keine laufenden Kosten für eine fest angestellte Mitarbeiterin, er braucht keine Abgaben zu zahlen und nimmt den Schreibservice nur dann in Anspruch, wenn er ihn auch wirklich benötigt.

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